1o1 Set Vorstellung

Im Rahmen des Gruppenabend habe ich die Möglichkeiten eines einfachen und gut transportablen Lichtsets vorgestellt.

Das Lichtset besteht aus:

  • Lichtstativ
  • Systemblitz
  • Schirm
  • Neiger
  • Funkauslöser

Doch erstmal ein kleiner Exkurs in die Grundlagen der Photografie

Blende6,35,642,82
Belichtungszeit1/2501/1251/601/301/15
ISO Wert1002004008001600
Blitzleistung1/161/81/41/21/1

Jede Veränderung innerhalb einer Zeile verändert den Lichtwert von rechts nach links um genau +1LW.

In der Praxis bedeutet dies, wenn eine Einstellung Verschlusszeit 1/125 ISO 100 Blende f4 und Blitz bei 1/4 eine korrekte Belichtung liefert, aber aus Gründen der Schärfentiefe eine Blende von f6,3 benötigt wird dieses durch verschiedene Wege erreicht werden kann.

  1. Einstellung Verschlusszeit 1/60 und ISO 200
  2. ISO 400
  3. Blitz 1/1
  4. ISO 200 und Blitz 1/2

Die genannten Beispiele kompensieren jeweils 2 Lichtwerte.

Die Intensität der Lichtwirkung eines Blitzes kann zudem noch über eine weitere Komponente verändert werden, dem Abstand. Für den Abstand gilt der Strahlensatz. Wie in der Grafik zu erkennen ist bedeutet eine Verdopplung des Abstandes ein 1/4 der Lichtwirkung am Objekt.

nun zum eigentlichen Thema:

Loop Lightning

Setup:

Besonderheiten: Der Blitz sollte ca. 30° aus der photografischen Achse und ebenfalls ca. 30° von oben nach unten Strahlen. Dieses Setup ist z.B. für relativ schattenarme Portraits oder biometrische Passbilder geeignet.

Rembrand Lightning

 

Besonderheiten: Der Blitz sollte ca. 45° aus der photografischen Achse und ebenfalls ca. 45° von oben nach unten Strahlen. Dieses Setup ist z.B. für relativ schattenreiche Portraits geeignet. die Ausleuchtung kann jedoch wie beim Loop Lightning durch den Einsatz eines Aufheller weicher gemacht werden.

Beim Einsatz eines Schirms als Lichtformer kann durch Variation des Abstands von Schirmbezug zum Blitz zusätzlich die Wirkung des Schirms verändert werden. Hierbei gilt je größer der Abstand zwischen Bezug und Blitz desto weicher wird das Licht. Da die Leuchtfläche größer wird. Wandert der Schirm näher an den Blitz, wird der ausgeleuchtete Bereich des Schirms kleiner und damit das Licht auch härter.

Dragging the Shutter

 

Schluss

Gerne möchte ich noch auf 2 externe Websites hinweisen welche ich für die Erstellung des Beitrags, sowie des Vortrags verwendet habe.

https://strobist.blogspot.de/2006/03/lighting-101.html

http://www.lightingdiagrams.com/

 

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