Fotowanderung bei Muggendorf – Linien

Unsere erste Fotowanderung in diesem Jahr für Mitglieder der Fotogruppe Siemens und solche, die es werden wollen führte uns in die Höhlen rund um Muggendorf. Als fotografisches Thema hatte ich Linien vorgegeben. Hierzu hatte ich auch eine kleine Aufgabe zur Vorbereitung auf das Thema mit der Einladung verschickt:

Übersicht Linien

Übersicht Linien

Man nimmt kleine weiße Zettel, die ein Negativ oder den Sensor darstellen sollen, teilt dieses Blatt nach den folgenden Regeln und klebt die Teile auf eine schwarzen Karton (mit einem kleinen Spalt, damit man das besser sehen kann). Das sind die vier Regeln:
– Teile das Blatt mit einem geraden Schnitt in zwei Teile
– Teile das Blatt mit zwei Schitten in vier Teile
– Teile das Blatt mit einem Bogen in zwei Teile
– Teile das Blatt mit zwei gebogenen Schnitten in vier Teile

Meine Papierschnitzel zum Thema Linien kann man sich in diesem Bild ansehen sowie alle Blätter am Ende des Beitrags.

 

Startet man die Fotowanderung mit einem solchen Thema im Kopf, sieht man permanent nur Linien, man glaubt es gibt gar nichts anderes mehr. Das hat natürlich alles seinen Sinn. Linien teilen unser digitales Negativ in mindestens zwei oder je nach Anzahl der Linien auch in mehrere Flächen. Und die entstandenen Flächen sind in den meisten Fällen auch unterschiedlich groß. Je nach Bildinhalt und Aufbau haben die Flächen eine unterschiedliche Gewichtung. Dies in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen, ist die Aufgabe des Fotografen. Wer schon länger fotografiert hat solche Regeln meist intuitiv parat. Aber für Neulinge in der Fotografie (wie für meine Frau) ist das eine gute Übung um bewusst fotografieren zu lernen. Ich denke, die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Bilder Ursula Kleinöder

Bilder Elke Bertram

Bilder Wilhelm Kleinöder

Die Übungen mit den Linienmustern im Detail:

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