Einige Meter unter Meeresspiegelniveau

Ich möchte heute einige ausgewählte Bilder zeigen, die in den letzten Jahren im Urlaub entstanden sind, jedoch nicht wie gewohnt über oder auf Meeresspiegelniveau, sondern unter Wasser. Aus fotografischer Sicht kommt unter Wasser neben den mit zunehmender Tiefe schlechten Lichtverhältnissen noch die tiefenabhängige Absorption der Farben dazu. Ein Blitz ist nahezu notwendig und damit sehen die Fotos deutlich farbiger – teilweise überraschend anders – aus als es das Auge wahrgenommen hat. Zu den herausfordernden Lichtverhältnissen kommen die eher ungewohnte Umgebung mit gegenüber dem Taucher deutlich schnelleren Objekten – Schnecken und Seegurken mal nicht dazu gezählt – erschwerend für gute Fotos hinzu. Kurz gesagt, die Ausbeute an vorzeigbaren Ergebnissen ist deutlich schlechter.

Die Fotos sind im Roten Meer (Dahab) und in Norden von Mindoro, Philippinen (Sabang Beach) entstanden, in Tiefen zwischen 2 und 30 Meter. Zum Einsatz kam eine einfache Kompaktkamera mit Unterwassergehäuse (Fuji FinePix F11). Blitz war der eingebaute Miniblitz der Kamera.

5 Gedanken über “Einige Meter unter Meeresspiegelniveau

  1. Stefan

    Hallo Sylvio!
    Sagenhaft, was man das schon mit einer Kompaktkamera unter Wasser für Bilder zustande bekommt … ganz ohne teure SLR-Ausrüstung!

    Nur ein kurzer Kommentar um mal zu testen, ob das Kommentieren jetzt funzt, nach dem ich das entsprechende Häkchen gesetzt habe 😉
    Stefan

  2. Wilhelm

    Die Unterwasserwelt hat ihre eigenen Gesetze und Farben. Aber das muss schon ein spezieller Blitz gewesen sein, um damit diese gute Ausleuchtung zu bekommen (vielleicht erfahren wir dazu noch mehr). Aber was diese Aufnahmen besonders auszeichnet ist der Blick für die Details, die Formen und die Ausschnitte die uns diese Unterwasserwelt im Nahbereich näher bringt.

    Es ist wie immer. Nicht die Kamera macht das Bild, sondern der Fotograf mit seiner Sichtweise. Und das ist schon sehr hohe Kunst, was wir hier geboten bekommen.

  3. Othmar Wiesenegger

    ich habe auch schon Bilder bei einem Tauchgang gemacht und habe ein bisschen Ahnung davon womit man Unterwasser alles zu kämpfen hat, aber Deine Bilder sind echt eine Schau, und das dazu mit einer „einfachen“ Kamera!

  4. Sylvio Kosse Beitrags Autor

    Hinsichtlich Technik war es eine einfache Kompaktkamera mit dem internen Blitz in einem Unterwassergehäuse (Fuji FinePix F11 + UW-Gehäuse). Da der Blitz eher schwach ist und immer von einer festen Position kommt, habe ich versucht, das Licht durch die Kameraposition (z.B. kopfrum) zu verbessern. In einigen Situation klappt das. Nicht immer jedoch. Auf einigen Bildern ist auch deutlich zu sehen, wie die Reichweite des Blitzes nachlässt.
    Beim nächsten Treffen kann ich gern mehr zu den Bildern und den Randbedingungen sagen und noch mehr zeigen. Ich habe auch noch gescannte Dias, die farblich besser sind. Jedoch ist die Ausbeute dort noch schlechter.

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